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Studie: Langfristige Einbußen im Unternehmenswert durch Hurrikane möglich

Die Aktienkurse von Unternehmen, die von Hurrikanen betroffen waren, fielen um 5 % – so das Ergebnis einer unabhängigen Untersuchung, die von FM Global in Auftrag gegeben wurde.

FRANKFURT AM MAIN / JOHNSTON, R.I., USA. – Eine neue Untersuchung weist erstmalig einen Zusammenhang zwischen Hurrikanschäden und Einbußen im Unternehmenswert nach, was im Umkehrschluss eine Verbindung zwischen Sachwertschutz und Werterhalt herstellt. Die Forschungsarbeiten wurden von FM Global, einem der weltweit größten Industriesachversicherer, in Auftrag gegeben. Das Fazit: Gut vorbereitete Unternehmen erhalten ihren Wert, während dies schlecht vorbereiteten Unternehmen unter Umständen nicht gelingt.

Zu diesem Ergebnis kam das von FM Global beauftragte unabhängige Strategieberatungsunternehmen Pentland Analytics, welches weiterführende Forschungsarbeiten zu den im FM Global Whitepaper „Master the Disaster: Why CFOs Must Initiate Natural Catastrophe Preparedness in 2019 and Beyond“ behandelten Themen durchgeführt hat. Dutzende von großen börsennotierten Unternehmen, die in ihren „Form 10-K“-Jahresberichten einen finanziellen Schaden in Verbindung mit Hurrikanen an die United States Securities and Exchange Commission gemeldet hatten, verloren im Jahr nach den Sturmereignissen insgesamt 5 % ihres Unternehmenswerts.

Weitere Daten zeigen, dass sich der Unternehmenswert jener Kunden von FM Global, die den Empfehlungen des Versicherers zum Sachwertschutz vor den schweren Sturmereignissen folgten, besser entwickelte. Die Unternehmen, die alle technischen Empfehlungen des Versicherers zum Schutz vor Stürmen umgesetzt hatten, verzeichneten insgesamt 10 % bessere Ergebnisse als die Kunden, die auf die empfohlenen Maßnahmen verzichteten.

"Daraus lassen sich ganz klare Rückschlüsse ziehen“, so Deborah Pretty, Gründungsdirektorin von Pentland Analytics: „Erstens, dass Hurrikane nicht nur zu Sachschäden führen, sondern auch dem Unternehmenswert schaden. Und zweitens, dass Sachwertschutz sich wirklich bezahlt macht.“

Methode

Pentland Analytics entwickelte ein Modell der Aktienkurse von 52 Unternehmen in den USA, die durch die Hurrikane Harvey, Irma und Maria verursachte finanzielle Schäden gemeldet hatten. Diese verloren durch 5%ige Einbußen im Unternehmenswert bis August 2018 insgesamt 18 Milliarden US-Dollar an Marktwert. Gleichzeitig wurden Daten zur Schadenverhütung und zu den Finanzen von 109 FM Global Kunden mit erheblichen Sachwerten in den von denselben Sturmereignissen betroffenen Gebieten untersucht.

FM Global

FM Global (www.fmglobal.de) ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit einem Bruttoprämienbestand von 5,4 Milliarden US-Dollar. Seit über 180 Jahren bietet FM Global Industrieunternehmen kosteneffiziente Sachversicherungskonzepte und Engineering Solutions, die darauf ausgerichtet sind, die betriebsspezifischen Risiken des Kunden zu minimieren und Schäden zu vermeiden. Über seinen Standort in Frankfurt am Main betreut FM Global seine deutschen Industriekunden sowie weitere internationale Großkunden mit Niederlassungen in Deutschland.