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Achtung, CFOs: Im kommenden Jahr könnten Sie für Elementarschäden zur Verantwortung gezogen werden

Das neue FM Global Whitepaper untersucht anhand von „Form 10-K“-Jahresberichten und in Zusammenarbeit mit Geschäftsrisikoexperten die finanziellen Folgen von extremen Wetterbedingungen

FRANKFURT AM MAIN / JOHNSTON, R.I., USA. – Wenn Unternehmen Opfer von Naturkatastrophen werden und auf diese unzureichend vorbereit sind, finden sich Finanzvorstände immer häufiger in einer unangenehmen Position wieder: Sie müssen die schlechten finanziellen Nachrichten vor Anteilseignern und Anlegern offenlegen.

Mit genau diesem Thema befasst sich das neue Whitepaper von FM Global mit dem Titel „Master the Disaster: Why CFOs Must Initiate Natural Catastrophe Preparedness in 2019 and Beyond. Grundlage dieses Whitepapers ist eine Analyse von „Form 10-K“-Jahresberichten, die große Unternehmen in den USA an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC übermitteln müssen. Demnach erlitten viele der rund 100 untersuchten börsennotierten Unternehmen im Jahr 2017 Sachschäden und Betriebsunterbrechungen aufgrund von Hurrikanen. Die Schäden reichten von wenigen Millionen bis zu mehreren hundert Millionen US-Dollar.

„Würden [CFOs] systematischere Kosten-Nutzen-Analysen für die Planung im Bereich von Elementarrisiken verfolgen, würden sie erkennen, dass sich Investitionen in die Schadenverhütung langfristig deutlich bezahlt machen“, so der Wharton-Professor Howard Kunreuther im Whitepaper.

Die Berichterstattung zu Naturkatastrophen wird für institutionelle Anleger immer mehr zur Priorität. Mit Blick auf diese Tatsache merkt Kevin Ingram, Executive Vice President und CFO bei FM Global, an: „Wenn ein CFO im Vorfeld keine Investitionen tätigt, um Elementarrisiken zu senken, werden die Anteilseigner diesen für eine verfehlte Strategie und Prävention hinsichtlich dieser Risiken verantwortlich machen.“

Das Whitepaper führt auch die Perspektive anderer Geschäftsrisikoanalysten auf, die die Ansicht vertreten, dass die Verantwortung des CFO weiterwachsen werden. Denn angesichts der immer deutlich erkennbaren Risiken des Klimawandels nehmen auch die Bedenken in dieser Hinsicht zu.

Der ehemalige Ökonom Robert Hartwig, Director des „Risk and Uncertainty Management Center“ der University of South Carolina, sagt, er gehe davon aus, dass über Naturkatastrophen „in den Finanzberichten künftig sehr viel mehr zu lesen sein wird. Ich glaube nicht, dass man ihnen momentan schon ausreichend Aufmerksamkeit schenkt.“

Laden Sie das Whitepaper herunter, um mehr zu erfahren (momentan nur auf Englisch verfügbar).

 

FM Global

FM Global (www.fmglobal.de) ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit einem Bruttoprämienbestand von 5,4 Milliarden US-Dollar. Seit über 180 Jahren bietet FM Global Industrieunternehmen kosteneffiziente Sachversicherungskonzepte und Engineering Solutions, die darauf ausgerichtet sind, die betriebsspezifischen Risiken des Kunden zu minimieren und Schäden zu vermeiden. Über seinen Standort in Frankfurt am Main betreut FM Global seine deutschen Industriekunden sowie weitere internationale Großkunden mit Niederlassungen in Deutschland.